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PAR-2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-420265-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PAR-2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-420265-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **F2rl1** kodiert den proteaseaktivierten Rezeptor 2 (PAR-2), einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der durch serinproteasevermittelte proteolytische Freilegung eines „tethered ligand“ (gebundenen Liganden) aktiviert wird. Die PAR-2-Signalübertragung nutzt **Gq/11**- und **G12/13**-Signalwege zur Regulation des intrazellulären **Ca2+**-Flusses, der **PKC**-Aktivierung, **MAPK/ERK**-Kaskaden, **NF‑κB**-gekoppelter entzündlicher Transkription sowie des zytoskelettalen Umbaus. Über diese Prozesse moduliert PAR-2 die Funktion epithelialer Barrieren, vaskuläre und glatte Muskelantworten, nozizeptive Signalübertragung und die Aktivierung angeborener Immunzellen. Eine fehlregulierte PAR-2-Aktivität wurde mit entzündlichen und fibrotischen Programmen in Verbindung gebracht und wird breit in Modellen von Atemwegs- und Darmentzündung, Dermatitis, Schmerzüberempfindlichkeit und Tumor–Stroma-Kommunikation untersucht.
PAR-2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des F2rl1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von F2rl1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die F2rl1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit F2rl1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.