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Pael-R Double Nickase Plasmid (h) | sc-405223-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Pael-R Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405223-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GPR37 (Pael-R) kodiert einen verwaisten G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der in Neuronen und Gliazellen angereichert ist und an der Regulation des Rezeptor-Transportes, der Proteostase und zellulärer Stressantworten beteiligt ist. Pael-R wird über das endoplasmatische Retikulum und Qualitätskontrollwege verarbeitet; Fehlfaltung oder ein beeinträchtigter Abbau können Signale der Unfolded-Protein-Response auslösen und nachgeschaltete apoptotische oder inflammatorische Programme aktivieren. Im Nervensystem wird GPR37 mit der Biologie dopaminerger Schaltkreise und Neuroinflammation in Verbindung gebracht, was für mechanistische Studien Parkinson-ähnlicher Phänotypen und verwandter neurodegenerativer Prozesse relevant ist. Die experimentelle Modulation von GPR37 unterstützt Untersuchungen zur GPCR-Signalübertragung, zur Homöostase membranständiger Rezeptoren und zur zelltypspezifischen Stressresilienz.
Pael-R Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GPR37-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GPR37 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GPR37-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GPR37-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.