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PAcP CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-405118-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **ACPP** kodiert die prostatische saure Phosphatase (**PAcP**), eine sezernierte und intrazelluläre Phosphomonoesterase, die phosphatabhängige Signalwege sowie Programme der zellulären Differenzierung moduliert. Im Prostataepithel wurde PAcP mit der Regulation von Tyrosin-Phosphorylierungszuständen und nachgeschalteten Signalwegen in Verbindung gebracht, die die androgenabhängige Transkription und die Wachstumskontrolle beeinflussen. Veränderte Expression und Aktivität von ACPP/PAcP werden im Kontext der Prostatabiologie häufig untersucht, einschließlich von Veränderungen, die mit Tumorprogression und zellulärer Plastizität einhergehen. Als gewebeangereicherter Marker mit funktionellen Rollen in der Signalübertragung bietet ACPP einen nützlichen Ansatzpunkt, um phosphatasegetriebene Umstrukturierungen von Netzwerken in krebsrelevanten Modellen zu analysieren.
PAcP Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ACPP-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PAcP Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ACPP-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ACPP-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PAcP-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ACPP-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PAcP-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PAcP-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ACPP-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.