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p53 Double Nickase Plasmid (h) | sc-416469-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
p53 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416469-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TP53 kodiert den menschlichen Tumorsuppressor p53, einen sequenzspezifischen Transkriptionsfaktor, der zelluläre Stresssignale integriert, um DNA-Schadensantworten, Zellzyklusarrest, Seneszenz und Apoptose zu koordinieren. Die p53-Aktivität wird durch posttranslationale Modifikationen sowie durch Rückkopplungsregulation über die MDM2-Achse gesteuert; zudem moduliert p53 Signalwege wie die G1/S- und G2/M-Kontrollpunkte, die homologe Rekombination und die Nukleotid-Exzisionsreparatur. Eine Störung der TP53-Funktion verändert die genomische Stabilität, Entscheidungen über das Zellschicksal und transkriptionelle Programme, die mit onkogener Transformation verknüpft sind. TP53 gehört zu den am häufigsten veränderten Genen in menschlichen Krebserkrankungen, wodurch p53 einen zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung von Stresssignalgebung, Genomerhalt und Tumorbiologie darstellt.
p53 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TP53-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TP53 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TP53-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TP53-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.