Date published: 2026-7-11

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P2X7 CRISPR Activation Plasmid (m): sc-422093-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • P2X7 CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • P2X7 CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom P2X7 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom P2X7 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der P2rx7-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: P2X7: sc-514962
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    P2X7 CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-422093-ACT
    20 µg
    $397.00

    Das murine Gen **P2rx7** kodiert den **P2X7‑Rezeptor**, einen durch ATP gesteuerten Kationenkanal, der in Immun- und Gliazellen stark exprimiert wird und extrazelluläre Gefahrensignale mit **Ca²⁺/Na⁺‑Einstrom**, **K⁺‑Ausstrom** sowie bei anhaltender Stimulation mit der **Bildung von Membranporen** verknüpft. P2X7 ist ein zentraler upstream‑Regulator der Inflammasom‑Signalübertragung: Er fördert die **Aktivierung von NLRP3** und die **Reifung von IL‑1β/IL‑18** und beeinflusst zudem die Phospholipase‑Aktivität, MAPK/NF‑κB‑Signalwege und Programme des Zelltods. Über diese Mechanismen trägt **P2rx7** zur Regulation der Zytokinfreisetzung, antimikrobieller Antworten von Phagozyten und der neuroimmunen Kommunikation bei. Veränderte P2X7‑Signalgebung wurde in präklinischen Modellen mit inflammatorischen und neuroinflammatorischen Phänotypen, Schmerzüberempfindlichkeit und der Immunregulation im Tumormikromilieu in Verbindung gebracht, was seinen Wert für signalwegfokussierte Studien unterstreicht.

    P2X7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen P2rx7-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    P2X7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des P2rx7-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der P2rx7-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen P2X7-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native P2rx7-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von P2X7-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des P2X7-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem P2rx7-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.