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P2X4 Double Nickase Plasmid (m) | sc-422092-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
P2X4 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-422092-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **P2rx4** kodiert den ATP-gesteuerten Kationenkanal **P2X4**, einen ligandengesteuerten Ionenkanal, der als Antwort auf extrazelluläres ATP einen schnellen Na⁺- und Ca²⁺-Einstrom vermittelt. P2X4 trägt zur purinergen Signalübertragung bei, die die Membran-Erregbarkeit, intrazelluläre calciumabhängige Signalwege sowie nachgeschaltete Kinase- und Transkriptionsantworten in Immun- und Nervenzelltypen prägt. Der Kanal steht mit der Aktivierung von Mikroglia und neuroinflammatorischer Signalgebung in Zusammenhang und wurde u. a. in Kontexten wie Mechanismen neuropathischer Schmerzen, synaptischer Modulation, vaskulärer Regulation und Entzündungsreaktionen untersucht. Diese biologischen Eigenschaften machen **P2rx4** zu einem nützlichen Ziel, um ATP-getriebene Zellkommunikation und calciumabhängige Signalnetzwerke in Mausmodellen zu erforschen.
P2X4 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des P2rx4-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von P2rx4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die P2rx4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit P2rx4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.