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OTUD5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-412550-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
OTUD5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-412550-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
OTUD5 (auch bekannt als DUBA) kodiert ein deubiquitinierendes Enzym der OTU-Familie, das Ubiquitin-Ketten spaltet und dadurch die Proteinstabilität sowie die Signalstärke reguliert. Es ist an der ubiquitinabhängigen Kontrolle angeborener Immun- und Entzündungssignalwege beteiligt, einschließlich der Modulation von Interferonantworten und NF-κB-assoziierten Signal-Knotenpunkten. OTUD5 trägt zudem zu Antworten auf DNA-Schäden und Replikationsstress bei, indem es durch Ubiquitin-Editing an chromatinassoziierten Substraten Programme zur Genomstabilität beeinflusst. Eine fehlregulierte OTUD5-Aktivität oder -Expression wurde in der Literatur mit Immunfunktionsstörungen und einer krebsassoziierten Umprogrammierung von Signalwegen in Verbindung gebracht, was OTUD5 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien der Ubiquitin-Regulationsnetzwerke macht.
OTUD5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des OTUD5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von OTUD5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die OTUD5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit OTUD5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.