Date published: 2026-10-22

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OPN1LW CRISPR Activation Plasmid (h): sc-417309-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • OPN1LW CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • OPN1LW CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom OPN1LW CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom OPN1LW CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der OPN1LW-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    OPN1LW CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-417309-ACT
    20 µg
    $397.00

    OPN1LW CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-417309-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    OPN1LW kodiert das langwelligkeitssensitive Opsin (L-Zapfen-Opsin), ein GPCR-ähnliches Fotopigment, das in retinalen Zapfen-Photorezeptoren exprimiert wird und als Antwort auf rotes Licht die Phototransduktion einleitet. Nach der Photonabsorption und Isomerisierung von 11-cis-Retinal aktiviert OPN1LW die Transducin–PDE6-Kaskade, senkt den cGMP-Spiegel, schließt zyklisch-nukleotidgesteuerte Kanäle und moduliert so Membranpotenzial und synaptische Signalübertragung in der visuellen Bahn. Seine Expression wird durch zapfenspezifische Transkriptionsprogramme und den Chromatinkontext innerhalb des Opsin-Genclusters auf Xq28 streng reguliert, was zur spektralen Abstimmung und zur Identität von Zapfen-Subtypen beiträgt. Varianten und eine fehlregulierte Expression von OPN1LW sind mit erblichen Farbsehstörungen und Zapfen-Photorezeptor-Dysfunktionen assoziiert und bieten einen molekularen Ansatzpunkt zur Untersuchung von Genotyp-Phänotyp-Beziehungen in der menschlichen Sehbiologie.

    OPN1LW Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen OPN1LW-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    OPN1LW Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des OPN1LW-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der OPN1LW-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen OPN1LW-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native OPN1LW-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von OPN1LW-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des OPN1LW-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem OPN1LW-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.