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Ob Double Nickase Plasmid (h) | sc-400706-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Ob Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400706-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **LEP**-Gen kodiert Leptin (Ob), ein sezerniertes Adipokin, das den Ernährungsstatus an periphere Gewebe und das zentrale Nervensystem übermittelt und so Appetit, Energieverbrauch und neuroendokrine Funktionen reguliert. Die Leptin-Signalübertragung erfolgt hauptsächlich über **LEPR**-abhängige **JAK2/STAT3**-, **PI3K–AKT**- und **MAPK**-Kaskaden und ist mit Insulin- und Entzündungssignalwegen verknüpft, um die metabolische Homöostase zu koordinieren. Eine Fehlregulation der **LEP**-Expression oder -Signalgebung ist mit veränderter Adipositas, Insulinsensitivität und Immunmodulation assoziiert und wird häufig im Kontext adipositasbedingter kardiometabolischer Phänotypen untersucht. **LEP/Ob** beeinflusst außerdem die Hämatopoese, die T‑Zell-Polarisierung und Zytokin-Netzwerke und unterstützt damit Untersuchungen zu Immunmetabolismus und systemischer Entzündung.
Ob Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LEP-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LEP abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LEP-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LEP-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.