Date published: 2026-7-16

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Nup37 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-409458-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Nup37 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Nup37 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Nup37 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom Nup37 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der NUP37-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    Nup37 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-409458-ACT
    20 µg
    $397.00

    Nup37 CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-409458-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    NUP37 kodiert Nup37, eine zentrale Untereinheit des Nup107–160-Komplexes, der als Gerüst für den Aufbau des Kernporenkomplexes (NPC) dient und den selektiven nukleozytoplasmatischen Transport unterstützt. Durch seinen Beitrag zur NPC-Biogenese und -Permeabilität beeinflusst Nup37 den Transport von RNA und Proteinen, das Fortschreiten des Zellzyklus sowie genomische Regulationsprogramme, die von einem kontrollierten nukleären Import/Export abhängen. Eine veränderte Expression oder Störung von Nukleoporinen ist mit Defekten in der mitotischen Genauigkeit, der Transkriptionskontrolle und Stressantworten verbunden und verknüpft eine NPC-Fehlfunktion mit proliferativen und entwicklungsbezogenen Phänotypen. NUP37 ist daher relevant, um zu untersuchen, wie die Architektur des nukleären Transports mit der Chromatinregulation und Signalwegen zusammenwirkt, die in krebsassoziierten Zellzuständen häufig fehlreguliert sind.

    Nup37 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen NUP37-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Nup37 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des NUP37-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der NUP37-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Nup37-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native NUP37-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Nup37-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Nup37-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem NUP37-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.