Date published: 2026-8-27

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NUCKS CRISPR Activation Plasmid (h): sc-413018-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • NUCKS CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • NUCKS CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom NUCKS CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom NUCKS CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der NUCKS1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    NUCKS CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-413018-ACT
    20 µg
    $397.00

    NUCKS CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-413018-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    NUCKS1 kodiert das nukleäre Casein-Kinase- und Cyclin-abhängige Kinase-Substrat 1 (NUCKS), ein chromatinassoziiertes, stark phosphoryliertes Protein, das an der Regulation von Transkription, DNA-Replikation und DNA-Schadensantworten beteiligt ist. NUCKS ist Teil nukleärer Signalnetzwerke, die mit der Zellzyklusprogression und der Aufrechterhaltung des Genoms verknüpft sind, und steht funktionell mit Chromatin-Remodeling sowie stressresponsiven Signalwegen in Verbindung. Eine veränderte NUCKS1-Expression wurde in verschiedenen Krankheitskontexten beschrieben, darunter Krebserkrankungen und metabolische Phänotypen, was NUCKS1 zu einem nützlichen Ziel für die Untersuchung transkriptioneller Programme, der Kontrolle von Proliferation und Mechanismen der Genomstabilität in humanen Zellmodellen macht.

    NUCKS Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen NUCKS1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    NUCKS Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des NUCKS1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der NUCKS1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen NUCKS-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native NUCKS1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von NUCKS-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des NUCKS-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem NUCKS1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.