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NRSF Double Nickase Plasmid (h) | sc-418578-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NRSF Double Nickase Plasmid (h2) | sc-418578-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
REST, auch als neuron-restrictive silencer factor (NRSF) bekannt, ist ein Zinkfinger-Transkriptionsrepressor, der an Repressor-Element-1-(RE1/NRSE)-Bindestellen bindet, um neuronale Genprogramme in nicht-neuronalen Zellen zum Schweigen zu bringen und die neuronale Reifung zu modulieren. Durch die Rekrutierung von Korepressor-Komplexen wie SIN3/HDAC und CoREST/LSD1 formt REST das Chromatin um und reguliert so synaptische Gene, Ionenkanäle und neurosekretorische Signalwege; dadurch beeinflusst es Differenzierung, Erregbarkeit und Stressantworten. Die REST-abhängige transkriptionelle Kontrolle überschneidet sich mit epigenetischer Regulation und aktivitätsabhängiger Signalübertragung und trägt zu kontextspezifischen Verschiebungen in Zellidentität und Plastizität bei. Eine fehlregulierte REST/NRSF-Aktivität wurde mit neuroentwicklungsbezogenen und neurodegenerativen Mechanismen sowie mit aberranten Programmen transkriptioneller Repression in mehreren Tumorkontexten in Verbindung gebracht, was REST als zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung genregulatorischer Netzwerke nahelegt.
NRSF Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des REST-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von REST abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die REST-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit REST-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.