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NQO2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402200-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NQO2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402200-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NQO2 (NRH:Chinon-Oxidoreduktase 2) kodiert ein zytosolisches Flavoprotein, das die Zwei-Elektronen-Reduktion von Chinonen und verwandten Elektrophilen katalysiert und damit zur zellulären Redox-Homöostase sowie zum Xenobiotika-Stoffwechsel beiträgt. Durch die Modulation des Gleichgewichts von Chinonen und ROS (reaktiven Sauerstoffspezies) steht NQO2 in Verbindung mit oxidativen Stressantworten, mitochondrialer Funktion und Entgiftungswegen, die die DNA-Schadenssignalgebung und das Zellüberleben beeinflussen. Veränderte NQO2-Aktivität wurde im Kontext von Karzinogenese, Neurodegeneration und inflammatorischen Phänotypen untersucht, bei denen Redox-Ungleichgewicht und eine erhöhte Elektrophilbelastung eine wichtige Rolle spielen. Humanes NQO2 gilt zudem als Interaktionsknoten für kleine Moleküle und endogene Metaboliten und ist damit ein nützliches Ziel für mechanistische Studien redoxgekoppelter Signalwege.
NQO2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NQO2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NQO2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NQO2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NQO2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.