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NQO1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-421913-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
NQO1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-421913-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das Mausgen **Nqo1** kodiert die NAD(P)H-Quinon-Dehydrogenase 1 (NQO1), ein zytosolisches Flavoprotein, das die Zwei-Elektronen-Reduktion von Chinonen zu Hydrochinonen katalysiert und dadurch Redox-Zyklen sowie die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies begrenzt. NQO1 wirkt nachgeschaltet von Signalwegen des oxidativen und elektrophilen Stresses und wird häufig im Rahmen der NRF2-gesteuerten antioxidativen Antwort sowie von Programmen des Xenobiotika-Stoffwechsels reguliert. Durch die Beeinflussung der zellulären Redox-Homöostase, der Entgiftungskapazität und der Proteostase wirkt NQO1 auf die Anfälligkeit gegenüber oxidativen Schäden und Phänotypen metabolischen Stresses. Eine veränderte Nqo1/NQO1-Aktivität wird häufig in Modellen der Karzinogenese, Entzündung, Neurodegeneration und kardiometabolischen Dysfunktion untersucht, bei denen Redox-Ungleichgewichte und der Umgang mit Elektrophilen zentrale Mechanismen darstellen.
NQO1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Nqo1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
NQO1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Nqo1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Nqo1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen NQO1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Nqo1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von NQO1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des NQO1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Nqo1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.