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NP60 Double Nickase Plasmid (m) | sc-428689-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NP60 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-428689-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Glyr1** kodiert **NP60**, ein nukleäres Protein, das an der chromatinassoziierten Regulation der Transkription und an der Aufrechterhaltung der Genomstabilität beteiligt ist. NP60 wurde mit histonmodifizierenden Komplexen sowie mit der Koordination von Transkriptionsprogrammen und Zellzyklusprogression in Verbindung gebracht, was seine Rolle in der epigenetischen Kontrolle und in DNA-Schadensantworten unterstützt. Aufgrund dieser Funktionen wird Glyr1/NP60 in Signalwegen untersucht, die zelluläre Differenzierung und Stresssignalgebung steuern, bei denen eine veränderte Chromatinregulation zu krankheitsrelevanten Phänotypen beitragen kann. Seine nukleäre Lokalisation und seine Interaktionsnetzwerke machen es zu einem hilfreichen Knotenpunkt, um die Kopplung von Transkription und Chromatin in biomedizinischen Forschungsmodellen zu analysieren.
NP60 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Glyr1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Glyr1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Glyr1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Glyr1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.