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NF-YA CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401085-ACT | 20 µg | $397.00 |
NFYA kodiert die NF-YA-Untereinheit des heterotrimeren Transkriptionsfaktors NF-Y, der an CCAAT-Box-Motive bindet und die Promotorarchitektur mit dem Chromatinzustand koordiniert, um basale und induzierbare Transkription zu steuern. NF-YA trägt über kooperative Interaktionen mit anderen Transkriptionsfaktoren und Koaktivator-Komplexen zur Regulation der Zellzyklusprogression, der DNA-Replikation und -Reparatur, metabolischer Genprogramme sowie stressresponsiver Signalwege bei. Veränderte NFYA-Aktivität oder NF-Y-Zielgen-Netzwerke wurden mit dysregulierter Proliferation und Differenzierung in Verbindung gebracht, was für onkogene Transkriptionsprogramme und breitere Veränderungen der Genexpression relevant ist, die in mehreren Krankheitskontexten beobachtet werden. Diese Eigenschaften machen NFYA zu einem nützlichen Knotenpunkt, um promotorgetriebene Regulation, transkriptionelle Schaltkreise und das Rewiring von Signalwegen in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
NF-YA Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen NFYA-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
NF-YA Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des NFYA-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der NFYA-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen NF-YA-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native NFYA-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von NF-YA-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des NF-YA-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem NFYA-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.