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NF-L Double Nickase Plasmid (h) | sc-402254-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NF-L Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402254-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NEFL kodiert die Neurofilament-Leichtkette (NF-L), ein zentrales Intermediärfilamentprotein, das sich zusammen mit NEFM und NEFH zu Neurofilamenten assembliert, welche den Axondurchmesser bestimmen und den axonalen Langstreckentransport unterstützen. NF-L ist in Prozesse des zytoskelettalen Umbaus eingebunden, die mikrotubuli- und aktinabhängiges Trafficking koordinieren, und beeinflusst dadurch neuronale Morphologie, Leitungseigenschaften und strukturelle Widerstandsfähigkeit. Eine dysregulierte NEFL-Expression, -Assemblierung oder eine durch Phosphorylierung gesteuerte Filamentdynamik steht mit Axonopathien und neurodegenerativen Phänotypen in Verbindung, weshalb NF-L häufig als molekularer Readout für neuronale Schädigung und zytoskelettalen Stress verwendet wird. In humanen neuronalen Systemen wird NEFL häufig in Signalwegen untersucht, die Neuritenauswuchs, synaptische Aufrechterhaltung und Reaktionen auf Störungen der Proteostase steuern.
NF-L Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NEFL-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NEFL abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NEFL-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NEFL-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.