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Neurexophilin-2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-411592-NIC | 20 µg | $410.00 |
NXPH2 kodiert Neurexophilin-2, ein sekretiertes Glykoprotein, das mit präsynaptischen Neurexinen assoziiert ist und zur synaptischen Adhäsion sowie zur Neurotransmission beiträgt. Im Nervensystem helfen Neurexophilin–Neurexin-Interaktionen dabei, die Organisation von Synapsen und die Funktion neuronaler Schaltkreise zu formen, und beeinflussen dadurch die Zell‑Zell‑Kommunikation und die synaptische Plastizität. Die Aktivität von NXPH2 ist mit Signalwegen verknüpft, die die neuronale Konnektivität steuern, darunter Prozesse, die die Freisetzung synaptischer Vesikel koordinieren sowie die Reifung inhibitorischer und exzitatorischer Synapsen. Eine Fehlregulation synaptischer Adhäsionsnetzwerke, zu denen NXPH2 gehört, wurde im Zusammenhang mit neuroentwicklungsbedingten und neuropsychiatrischen Phänotypen untersucht, was seine Relevanz für mechanistische Studien der Gehirnfunktion unterstreicht.
Neurexophilin-2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NXPH2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NXPH2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NXPH2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NXPH2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.