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Nek7 Double Nickase Plasmid (m) | sc-425603-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Nek7 kodiert die NIMA-related Kinase 7, eine Serin/Threonin-Kinase, die in der mitotischen Kontrolle und bei zentrosomenassoziierten Prozessen nachgeschaltet von NEK9/NEK6 wirkt. NEK7 trägt zur Organisation der Mikrotubuli, zum Aufbau der Spindel und zum korrekten Ablauf der Mitose bei und ist damit mit der Regulation von Zellzyklus-Checkpoints und der Genomstabilität verknüpft. Über die Proliferation hinaus wurde NEK7 auch mit inflammatorischer Signalgebung in Verbindung gebracht, indem es die Aktivierung des NLRP3-Inflammasoms reguliert und so Zytoskelettdynamik mit angeborenen Immunantworten koppelt. Eine dysregulierte NEK7-Aktivität oder -Expression ist daher für Studien zu proliferativen Erkrankungen, chromosomaler Instabilität und entzündungsassoziierter Pathophysiologie in Mausmodellen relevant.
Nek7 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Nek7-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Nek7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Nek7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Nek7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.