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NEDD4-L Double Nickase Plasmid (h) | sc-403647-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NEDD4-L Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403647-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NEDD4L kodiert NEDD4-L, eine E3-Ubiquitin-Ligase mit HECT-Domäne, die den Proteinumsatz und die Menge von Membranproteinen reguliert, indem sie die Konjugation von Ubiquitin an spezifische Substrate katalysiert. Es ist ein zentraler Modulator des Traffickings des epithelialen Natriumkanals (ENaC) und der Ionhomöostase und greift zudem über eine ubiquitinabhängige Kontrolle von Signalwegkomponenten in Wachstums- und Stresssignalwege ein. NEDD4-L wurde mit der Regulation der TGF-β/SMAD-Signalübertragung, von Outputs des Wnt-Signalwegs sowie mit zellulären Antworten in Verbindung gebracht, die Proliferations- und Differenzierungsprogramme prägen. Eine Fehlregulation der NEDD4L-Expression oder -Aktivität ist mit veränderter epithelialer Transportphysiologie assoziiert und wurde in Studien zur Krebsbiologie sowie zu kardio-metabolischen Merkmalen berichtet, was seine Nutzung als mechanistischer Knotenpunkt in der Forschung zur Ubiquitin-Signalgebung stützt.
NEDD4-L Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NEDD4L-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NEDD4L abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NEDD4L-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NEDD4L-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.