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NAT-11 Double Nickase Plasmid (h) | sc-413259-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NAT-11 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-413259-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NAA40 kodiert die N‑terminale Acetyltransferase NAT‑11, ein Enzym, das die Nα‑Acetylierung von Histon H4 an Position Ser1 katalysiert und zur Ausprägung der Chromatinarchitektur sowie des Transkriptionsoutputs beiträgt. Durch die Regulation von Histon‑Modifikationszuständen leistet NAT‑11 einen Beitrag zur epigenetischen Kontrolle der Zellzyklusprogression, DNA‑templatierten Prozessen und zur Aufrechterhaltung der Genomstabilität. Störungen der NAA40‑Aktivität wurden mit veränderten Genexpressionsprogrammen und Änderungen der Proliferationskapazität in Verbindung gebracht, was NAA40 für Studien zu chromatinabhängiger Signalgebung und Stressantworten relevant macht. Da die N‑terminale Histonacetylierung in breitere epigenetische Netzwerke eingebettet ist, wird NAA40 häufig in Kontexten untersucht, in denen eine Chromatin‑Dysregulation mit krankheitsassoziierten Phänotypen einhergeht.
NAT-11 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NAA40-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NAA40 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NAA40-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NAA40-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.