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MYH7B CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400621-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
MYH7B CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400621-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
MYH7B kodiert ein Mitglied der Familie sarcomerischer Myosin-Schwerketten mit Funktionen in der aktinbasierten Motoraktivität und der Organisation des kontraktilen Apparats in quergestreiften Muskelzelllinien. Als Teil der myosinabhängigen Krafterzeugung ist MYH7B funktionell mit der Zytoskelettdynamik, der ATP-abhängigen mechanochemischen Signalübertragung sowie Signalwegen verknüpft, die die Integrität der Myofibrillen und die Differenzierung von Muskelzellen aufrechterhalten. Eine Fehlregulation von Genprogrammen der Myosin-Schwerketten wird häufig im Kontext des Remodelings von Kardiomyozyten und Skelettmuskulatur untersucht, bei dem eine veränderte Expression kontraktiler Gene zu pathologischen Phänotypen beiträgt. MYH7B ist daher ein geeignetes Ziel, um die transkriptionelle Kontrolle von Sarkomer-Komponenten, muskelspezifische Gennetzwerke und stressresponsive Remodeling-Prozesse in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
MYH7B Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MYH7B-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
MYH7B Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MYH7B-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MYH7B-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MYH7B-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MYH7B-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MYH7B-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MYH7B-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MYH7B-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.