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MYCBP Double Nickase Plasmid (h) | sc-404476-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MYCBP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404476-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MYCBP (MYC-Bindungsprotein) kodiert einen kleinen nukleären Kofaktor, der mit MYC assoziiert und MYC-abhängige Transkriptionsprogramme moduliert, die Zellwachstum, Stoffwechsel und Proliferation steuern. Durch die Beeinflussung der MYC/MAX-gesteuerten Genexpression kann MYCBP die Transkriptionsregulation durch RNA-Polymerase II, die Zellzyklusprogression und zelluläre Stressantworten beeinflussen. Eine veränderte Aktivität des MYC-Signalwegs ist ein häufiges Merkmal vieler Krebserkrankungen, wodurch MYCBP einen hilfreichen Knotenpunkt zur Analyse MYC-zentrierter regulatorischer Schaltkreise darstellt. Die Forschung zu MYCBP unterstützt zudem die Untersuchung des Gleichgewichts transkriptioneller Koregulatoren und der kontextabhängigen Kontrolle onkogener Signalnetzwerke.
MYCBP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MYCBP-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MYCBP abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MYCBP-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MYCBP-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.