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MSK1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401633-ACT | 20 µg | $397.00 |
RPS6KA5 kodiert die mitogen- und stressaktivierte Kinase 1 (MSK1), eine nukleäre Serin/Threonin-Kinase, die nachgeschaltet der ERK1/2- und p38-MAPK-Signalkaskaden wirkt. MSK1 phosphoryliert transkriptionelle Regulatoren wie CREB und ATF1 und modifiziert Chromatin durch Phosphorylierung von Histon H3, wodurch extrazelluläre Signale mit Programmen der Immediate-Early-Genexpression verknüpft werden. Über diese Funktionen trägt MSK1 zur reizabhängigen Kontrolle von Proliferation, Differenzierung, Regulation entzündungsassoziierter Gene und zellulären Stressantworten bei. Eine Fehlregulation der MAPK–MSK1-Signalübertragung wurde mit veränderten transkriptionellen Outputs in entzündungsassoziierten und krebsrelevanten Kontexten in Verbindung gebracht, was RPS6KA5 zu einem geeigneten Knotenpunkt für mechanistische Studien der signalweggetriebenen Genregulation macht.
MSK1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen RPS6KA5-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
MSK1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des RPS6KA5-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der RPS6KA5-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MSK1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native RPS6KA5-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MSK1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MSK1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem RPS6KA5-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.