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MOZ Double Nickase Plasmid (h) | sc-403564-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MOZ Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403564-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KAT6A (MOZ) kodiert eine Histon-Acetyltransferase der MYST-Familie, die vor allem Histon H3 (einschließlich H3K9 und H3K14) acetyliert, um offenes Chromatin und eine transkriptionelle Aktivierung zu fördern. MOZ wirkt in multiproteinären, chromatinregulatorischen Komplexen und koordiniert Enhancer- und Promotoraktivität, was den Zellzyklus, DNA-Schadensantworten und linienspezifische Genexpressionsprogramme beeinflusst. In hämatopoetischen und entwicklungsbiologischen Kontexten trägt KAT6A dazu bei, Transkriptionszustände aufrechtzuerhalten, die für Selbsterneuerung und Differenzierung von Vorläuferzellen erforderlich sind. Eine Fehlregulation von KAT6A durch Mutationen, veränderte Gen-Dosierung oder chromosomale Umlagerungen wird mit aberranter Transkriptionskontrolle sowie onkogenen oder neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, was KAT6A zu einem nützlichen Angriffspunkt für mechanistische Studien mit epigenetischem Fokus macht.
MOZ Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KAT6A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KAT6A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KAT6A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KAT6A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.