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Mnk2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401879-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Mnk2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401879-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MKNK2 kodiert die MAP-Kinase-interagierende Serin/Threonin-Proteinkinase 2 (Mnk2), einen nachgeschalteten Effektor der ERK- und p38-MAPK-Signalwege, der mitogene und stressbedingte Signale mit der Kontrolle der mRNA-Translation verknüpft. Mnk2 phosphoryliert eIF4E an Ser209 und beeinflusst damit die cap-abhängige Initiation der Translation sowie die selektive Translation von Transkripten, die an Wachstum, Entzündung und Stressantworten beteiligt sind. Durch die Einbindung in die MAPK-Kaskade und die Maschinerie der Translationskontrolle trägt Mnk2 zur Regulation von Proliferation, Überleben und zytokingetriebenen Signalprogrammen bei. Eine fehlregulierte MNK–eIF4E-Signalisierung wurde mit veränderten onkogenen und entzündlichen Genexpressionsmustern in Verbindung gebracht, was MKNK2 zu einem relevanten Knotenpunkt für mechanistische Studien der krankheitsassoziierten Translationskontrolle macht.
Mnk2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MKNK2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MKNK2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MKNK2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MKNK2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.