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MKP-1/DUSP1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400243-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MKP-1/DUSP1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400243-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Die dualspezifische Proteinphosphatase 1 (DUSP1), auch bekannt als MKP-1, ist eine induzierbare MAPK-Phosphatase, die ERK1/2-, JNK- und p38-MAPKs dephosphoryliert und dadurch inaktiviert. Als schneller negativer Feedback-Regulator der MAPK-Signalübertragung moduliert DUSP1 die Expression von Immediate-Early-Genen, Stressantworten, entzündliche Signalwege und apoptotische Schwellen. Ihre Expression wird durch Wachstumsfaktoren, Zytokine und Glukokortikoide streng reguliert und verknüpft so extrazelluläre Signale mit der transkriptionellen und posttranslationalen Kontrolle der Kinaseaktivität. Eine dysregulierte DUSP1-Aktivität wurde mit veränderten Programmen der Immun- und Stressanpassung in Verbindung gebracht und in der Krebsbiologie sowie in Kontexten metabolischer Entzündung und Neuroinflammation untersucht.
MKP-1/DUSP1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DUSP1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DUSP1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DUSP1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DUSP1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.