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Mitoferrin 2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405916-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Mitoferrin 2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405916-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SLC25A28 kodiert Mitoferrin 2, einen Carrier der inneren Mitochondrienmembran, der zweiwertiges Eisen in die Matrix importiert und damit die Hämbiosynthese sowie die Bildung von Eisen‑Schwefel‑(Fe‑S‑)Clustern unterstützt. Durch die Regulation der mitochondrialen Eisenverfügbarkeit verknüpft Mitoferrin 2 die zelluläre Eisenhomöostase mit oxidativer Phosphorylierung, Redoxgleichgewicht und Signalwegen der mitochondrialen Proteinreifung. Eine fehlregulierte mitochondriale Eisenaufnahme kann eine Fehlverteilung von Eisen, die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies und eine beeinträchtigte Funktion der Atmungskette fördern, wodurch SLC25A28 ein relevantes Ziel in Studien zur Biologie mitochondrialen Stresses ist. Veränderungen in Expression oder Aktivität wurden im Kontext der anämieassoziierten erythroiden Stoffwechselprozesse sowie bei breiteren Erkrankungen untersucht, die durch mitochondriale Dysfunktion und Defekte der Eisenverarbeitung gekennzeichnet sind.
Mitoferrin 2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SLC25A28-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SLC25A28 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SLC25A28-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SLC25A28-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.