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MITF Double Nickase Plasmid (h) | sc-400401-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MITF Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400401-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Der mit Mikroophthalmie assoziierte Transkriptionsfaktor (MITF) ist ein basischer Helix-Loop-Helix-Leucin-Zipper-Regulator, der die Linienfestlegung und Homöostase in Melanozyten und anderen aus der Neuralleiste hervorgegangenen Zellen steuert. Er bindet an E-Box-Motive, um Transkriptionsprogramme zu koordinieren, die Melanogenese, Pigmentierung, die Biogenese lysosomenassoziierter Organellen, Proliferation, Differenzierung und Überleben regulieren, und integriert dabei Signale aus Signalwegen wie MAPK/ERK, WNT/β‑Catenin und cAMP/PKA. MITF trägt außerdem zu zellulären Stressantworten und metabolischer Anpassung bei, indem es Autophagie- sowie endolysosomale Gen-Netzwerke reguliert. Eine fehlregulierte MITF-Aktivität oder -Expression steht mit Pigmentstörungen in Zusammenhang und wird häufig im Kontext der Melanom-Biologie untersucht, einschließlich des Umschaltens von Tumorzellzuständen, Invasion und resistenzassoziierten Transkriptionsprogrammen.
MITF Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MITF-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MITF abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MITF-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MITF-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.