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MINOS1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-417564-NIC | 20 µg | $410.00 |
MINOS1 (mitochondrial inner membrane organizing system 1) kodiert eine zentrale Komponente des MICOS-Komplexes, der die Architektur der Cristae mitprägt und die Organisation der inneren Mitochondrienmembran aufrechterhält. Durch die Unterstützung der korrekten Assemblierung von Atmungsketten‑Superkomplexen und von Kontaktstellen zwischen den Membranen trägt MINOS1 zur Effizienz der oxidativen Phosphorylierung, zum Import mitochondrialer Proteine und zur Organell‑Dynamik bei. Eine Störung MICOS‑assoziierter Faktoren, einschließlich MINOS1, wird mit veränderter mitochondrialer Ultrastruktur, bioenergetischem Stress und nachgelagerten Effekten auf Apoptose und den Zellstoffwechsel in Verbindung gebracht. Diese Prozesse werden häufig in Studien zu Neurodegeneration, Myopathien und krebsassoziiertem metabolischem Remodeling untersucht, in denen Struktur‑Funktions‑Beziehungen der Mitochondrien zentral sind.
MINOS1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MINOS1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MINOS1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MINOS1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MINOS1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.