Date published: 2026-7-12

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MGMT CRISPR Activation Plasmid (h): sc-400720-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • MGMT CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • MGMT CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom MGMT CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom MGMT CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der MGMT-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: MGMT: sc-166528
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    MGMT CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-400720-ACT
    20 µg
    $397.00

    MGMT (O6-Methylguanin-DNA-Methyltransferase) ist ein konserviertes DNA-Reparaturprotein, das Alkyladdukte an der O6-Position von Guanin über einen Mechanismus der direkten Umkehr entfernt. Dadurch wird die Genauigkeit der Basenpaarung wiederhergestellt und die Mutagenese begrenzt. Als Suizidenzym, das die Alkylgruppe auf ein Cystein im aktiven Zentrum überträgt, beeinflusst MGMT die zellulären Antworten auf endogenen und exogenen Alkylierungsstress und ist in Programme zur Genomstabilität eingebunden, die den Zellzyklusverlauf und die DNA-Schadenssignalgebung prägen. Unterschiede in der MGMT-Expression und der Promotorregulation wurden in mehreren Krankheitskontexten mit einer veränderten Anfälligkeit für Mutationsakkumulation und genomische Instabilität in Verbindung gebracht, was MGMT zu einem zentralen Ansatzpunkt für die Untersuchung der DNA-Reparaturkapazität macht. MGMT wird zudem häufig als funktioneller Readout in Signalwegen genutzt, die die Toleranz gegenüber genotoxischem Stress und die epigenetische Kontrolle der Expression von DNA-Reparaturgenen steuern.

    MGMT Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MGMT-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    MGMT Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MGMT-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MGMT-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MGMT-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MGMT-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MGMT-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MGMT-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MGMT-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.