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mGluR-2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403054-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
mGluR-2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403054-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **GRM2** kodiert den metabotropen Glutamatrezeptor **mGluR-2**, einen GPCR der Klasse C, der vor allem an **Gi/o-Proteine** koppelt, um die **Adenylylcyclase-Aktivität** zu hemmen und die nachgeschaltete **cAMP/PKA-Signalübertragung** zu modulieren. mGluR-2 fungiert als zentraler Regulator der präsynaptischen Neurotransmitterfreisetzung und der synaptischen Plastizität und formt die exzitatorische Transmission durch die Modulation von Ionenkanälen sowie der Freisetzungsmaschinerie für Neurotransmitter. Über diese Mechanismen trägt GRM2 zur Homöostase neuronaler Netzwerke und zu aktivitätsabhängigen Signalprogrammen bei, die für Lernen und Stressreaktivität relevant sind. Veränderte GRM2/mGluR-2-Signalisierung wurde mit neuropsychiatrischen und neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz in mechanistischen Studien zur Dysfunktion glutamaterger Schaltkreise unterstützt.
mGluR-2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GRM2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GRM2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GRM2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GRM2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.