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Mfn1/Mitofusin 1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-426545-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Mfn1/Mitofusin 1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-426545-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das murine Gen **Mfn1** kodiert **Mitofusin 1**, eine dynaminverwandte GTPase der äußeren Mitochondrienmembran, die die Anheftung (Tethering) und Fusion von Mitochondrien vermittelt, um die Konnektivität des Netzwerks und die bioenergetische Kapazität aufrechtzuerhalten. **MFN1** wirkt bei der Fusion der äußeren Membran mit **MFN2** zusammen und ist funktionell mit Programmen der Fusion der inneren Membran sowie der Organisation der Cristae gekoppelt, um die oxidative Phosphorylierung, die Calciumhomöostase und die Stabilität der mitochondrialen DNA zu unterstützen. Durch die Prägung der mitochondrialen Morphologie beeinflusst **MFN1** Mitophagie- und Apoptose-Signalwege und verknüpft damit die mitochondriale Qualitätskontrolle mit zellulären Stressantworten. Eine gestörte Balance von mitochondrialer Fusion und Spaltung unter Beteiligung von **MFN1** ist relevant für Studien zu Neurodegeneration, kardiometabolischem Stress und Entwicklungsphänotypen, bei denen mitochondriale Dynamik die Gewebehomöostase beeinflusst.
Mfn1/Mitofusin 1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Mfn1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Mfn1/Mitofusin 1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Mfn1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Mfn1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Mfn1/Mitofusin 1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Mfn1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Mfn1/Mitofusin 1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Mfn1/Mitofusin 1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Mfn1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.