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METTL11A Double Nickase Plasmid (h) | sc-412015-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
METTL11A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-412015-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NTMT1 kodiert die humane N‑terminale Methyltransferase METTL11A, ein SAM‑abhängiges Enzym, das nach der Abspaltung des initiierenden Methionins die α‑N‑Methylierung von Protein‑N‑Termini katalysiert. Diese N‑terminale Methylierung kann Protein‑Protein‑Interaktionen, Stabilität und subzelluläre Lokalisation beeinflussen und verknüpft METTL11A damit mit der Proteostase sowie der Regulation von Signalwegen und nuklearen Prozessen. Die METTL11A‑Aktivität ist in umfassendere, methylierungsabhängige regulatorische Netzwerke eingebunden, darunter chromatinassoziierte und Stressantwort‑Signalwege, indem sie methylierte Substrate moduliert. Eine dysregulierte N‑terminale Methylierung wurde mit veränderten Programmen des Zellwachstums und der Differenzierung in Verbindung gebracht, wodurch NTMT1 ein geeigneter Lokus für mechanistische Studien zu methylierungsgetriebenen Phänotypen und zur Umverdrahtung von Signalwegen in krankheitsrelevanten Modellen ist.
METTL11A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NTMT1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NTMT1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NTMT1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NTMT1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.