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MEK-6 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402544-ACT | 20 µg | $397.00 |
MAP2K6 kodiert die humane Dual-Spezifitätskinase MEK-6 (MKK6), eine zentrale Komponente der MAPK-Kaskade, die p38-MAPKs als Reaktion auf entzündliche Zytokine, oxidativen Stress und Umweltstressoren phosphoryliert und aktiviert. Über die p38-Signalübertragung beeinflusst MEK-6 transkriptionelle Programme, die angeborene Immunantworten, Apoptose, Differenzierung und Zellzyklus-Checkpoints steuern. Eine fehlregulierte Aktivität des MAP2K6–p38-Signalwegs wurde mit veränderter Zytokinproduktion und stressadaptiven Phänotypen in Zusammenhang gebracht, wie sie bei entzündlichen Erkrankungen und in mehreren Krebs-Kontexten beobachtet werden. Als upstream gelegener Knotenpunkt bietet MEK-6 einen gut nutzbaren Ansatzpunkt, um die Signalwegverschaltung und die stimuli-spezifische Signalintegration zu untersuchen.
MEK-6 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MAP2K6-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
MEK-6 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MAP2K6-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MAP2K6-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MEK-6-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MAP2K6-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MEK-6-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MEK-6-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MAP2K6-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.