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MEK-1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-424031-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MEK-1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-424031-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Map2k1 kodiert MEK-1, eine Dual-Spezifitätskinase, die ERK1/2 phosphoryliert und aktiviert und so Signale von RAS und RAF über die kanonische MAPK/ERK-Kaskade weiterleitet. Dieser Signalweg integriert Wachstumsfaktor- und Zytokin-Impulse, um Zellzyklusprogression, Differenzierung, Überleben und transkriptionelle Programme über nachgeschaltete Effektoren wie ELK1, c-FOS und MYC zu regulieren. Die MEK-1-Aktivität wird durch Scaffold- und Feedback-Mechanismen moduliert, die Signalstärke und -dauer formen und damit in Mausmodellen eine präzise Kontrolle von Entwicklungs- und Gewebehomöostaseprozessen unterstützen. Eine fehlregulierte MAP2K1/MEK-1-Signalgebung ist breit mit abweichender Proliferation und Linienfestlegung verknüpft und macht MEK-1 zu einem zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung onkogener Signaldynamiken, Resistenzmechanismen und Pathway-Cross-Talk.
MEK-1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Map2k1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Map2k1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Map2k1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Map2k1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.