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MDA5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401962-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MDA5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401962-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
IFIH1 kodiert das Melanom‑Differenzierungs‑assoziierte Protein 5 (MDA5), eine zytosolische DExD/H‑Box‑RNA‑Helikase, die während der Virusreplikation entstehende lange doppelsträngige RNA erkennt. Nach der RNA‑Bindung signalisiert MDA5 über MAVS und aktiviert IRF3/IRF7 sowie NF‑κB, wodurch Programme des Typ‑I‑Interferons und proinflammatorischer Zytokine angestoßen werden, die angeborene und adaptive Immunantworten prägen. Dieser Signalweg greift in antivirale Restriktion, Apoptose und immunmetabolisches Remodeling ein und wird streng reguliert, um eine fehlgeleitete Erkennung körpereigener RNA zu verhindern. Eine dysregulierte IFIH1/MDA5‑Aktivität und Interferon‑Signalgebung wurde mit autoinflammatorischen und autoimmunen Phänotypen in Verbindung gebracht und kann inflammatorische Signalwege bei Infektionen sowie in krebsassoziierten Immunkontexten beeinflussen.
MDA5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IFIH1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IFIH1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IFIH1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IFIH1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.