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Mcl-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400079-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Mcl-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400079-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MCL1 kodiert das antiapoptotische BCL-2-Familienprotein Mcl-1, einen zentralen Regulator der Permeabilisierung der äußeren Mitochondrienmembran, der die BAX/BAK-abhängige Apoptose hemmt und das Zellüberleben unterstützt. Mcl-1 integriert Signale aus Stress- und Wachstumswegen, darunter PI3K–AKT, MAPK/ERK und integrierte Stressantworten, und wird dynamisch durch Transkription, schnellen proteasomalen Abbau und Phosphorylierung reguliert. Durch die Festlegung der Apoptoseschwelle und die Aufrechterhaltung der mitochondrialen Homöostase beeinflusst MCL1 die Erhaltung hämatopoetischer Zellen, die Aktivierung von Immunzellen sowie die Reaktionen auf metabolischen und genotoxischen Stress. Eine dysregulierte MCL1-Expression oder -Stabilität ist häufig mit veränderter Apoptose in der Krebsbiologie sowie mit Zellüberlebensphänotypen verbunden, die für Neurodegeneration und entzündliche Kontexte relevant sind.
Mcl-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MCL1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MCL1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MCL1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MCL1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.