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MARCH8 Double Nickase Plasmid (m) | sc-428061-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MARCH8 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-428061-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
March8 kodiert MARCH8, eine membranassoziierte RING-CH‑E3‑Ubiquitin-Ligase, die hauptsächlich an endosomalen und trans-Golgi-Membranen lokalisiert ist und den ubiquitinierungsabhängigen Transport sowie den Abbau zahlreicher Zelloberflächen- und intrazellulärer Proteine reguliert. Durch die Förderung der ubiquitinvermittelten Sortierung zum lysosomalen Abbau trägt MARCH8 dazu bei, die Rezeptorhäufigkeit, die Ausprägung von Immun-Signalen und die Qualitätskontrolle von Membranproteinen im Endolysosomen-System zu steuern. In Mausmodellen wurde MARCH8 mit Signalwegen in Verbindung gebracht, die die Antigenpräsentation, die angeborene Immunabwehr gegen behüllte Viren und die Modulation von Signalrezeptoren über Ubiquitin‑Proteasom- und lysosomenassoziierte Prozesse regulieren. Fehlregulierte Ubiquitinierung und Membrantrafficking sind allgemein für inflammatorische Phänotypen sowie für Pathogen‑Wirt‑Interaktionen relevant, wodurch March8 ein nützlicher Genlocus für mechanistische Studien zur Immunregulation und Protein-Homöostase ist.
MARCH8 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des March8-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von March8 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die March8-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit March8-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.