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MAPKAP-1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404288-ACT | 20 µg | $397.00 |
MAPKAP1 kodiert MAPKAP-1 (auch als mSIN1 bekannt), eine essenzielle Komponente des mechanistic target of rapamycin complex 2 (mTORC2), die die Assemblierung des Komplexes, die Substratspezifität und die subzelluläre Lokalisation mitbestimmt. Über mTORC2 unterstützt MAPKAP-1 die Phosphorylierung von Kinasen der AGC-Familie wie AKT (Ser473), SGK und PKC und verknüpft so Wachstumsfaktor-Signale mit Zellüberleben, Stoffwechsel, Zytoskelett-Umbau und Migration. MAPKAP1-abhängige Signalwege überschneiden sich mit PI3K–AKT–mTOR-Netzwerken, die in der Krebsbiologie und bei Stoffwechselstörungen häufig verändert sind. Eine veränderte MAPKAP1-Expression oder Signalwegaktivität wurde in unterschiedlichen zellulären Kontexten mit Veränderungen der Proliferationsfähigkeit, Stressantworten und invasiven Phänotypen in Verbindung gebracht.
MAPKAP-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MAPKAP1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
MAPKAP-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MAPKAP1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MAPKAP1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MAPKAP-1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MAPKAP1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MAPKAP-1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MAPKAP-1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MAPKAP1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.