Date published: 2026-7-18

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MagT1 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-404484-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • MagT1 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • MagT1 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom MagT1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom MagT1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der MAGT1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    MagT1 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-404484-ACT
    20 µg
    $397.00

    MAGT1 kodiert MagT1, ein multipassiges Membranprotein des endoplasmatischen Retikulums, das als Magnesiumtransporter sowie als Bestandteil des an der N‑verknüpften Glykosylierung beteiligten Oligosaccharyltransferase(OST)-Komplexes fungiert. Über seine Funktionen in der Ionenhomöostase und der Proteinglykosylierung beeinflusst MagT1 die Qualitätskontrolle der Proteinfaltung, die Integrität des sekretorischen Weges und Signalprozesse, die von korrekt glykosylierten Rezeptoren abhängen. Ein MAGT1‑Mangel ist mit Immundefizienz‑Phänotypen verknüpft und wurde mit veränderter Lymphozytenaktivierung und erhöhter Anfälligkeit für Virusinfektionen in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für Immunsignale und Wirt‑Erreger‑Interaktionen unterstreicht. Eine dysregulierte MAGT1‑Aktivität wird zudem im Kontext zellulärer Stressantworten und glykoproteinabhängiger Signalwege untersucht, die breite Aspekte der Zellphysiologie beeinflussen.

    MagT1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MAGT1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    MagT1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MAGT1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MAGT1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MagT1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MAGT1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MagT1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MagT1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MAGT1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.