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MAGE-A3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402571-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MAGE-A3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402571-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MAGEA3 kodiert MAGE-A3, ein Cancer‑Testis‑Antigen, das normalerweise auf Keimzellen beschränkt ist, jedoch in vielen verschiedenen Tumorarten häufig erneut exprimiert wird, wo es Zellzustandsprogramme beeinflussen kann, die mit Proliferation und Stresstoleranz verknüpft sind. MAGE-A3 ist an der Proteinhomöostase beteiligt, indem es ubiquitin‑proteasombezogene Prozesse einbindet und Signalknoten moduliert, die Apoptose, Immunerkennung und transkriptionelle Regulation prägen. Eine abnorme MAGEA3-Expression ist mit maligner Progression und der Tumorimmunbiologie assoziiert und macht das Gen zu einem nützlichen molekularen Ansatzpunkt, um die Kontrolle der Antigenexpression und onkogenes Rewiring zu untersuchen. In Zellmodellen wird MAGE-A3 häufig in Zusammenhängen untersucht, die die epigenetische Regulation von Cancer‑Testis‑Genen sowie Signalwege betreffen, die das Überleben unter proteotoxischem und metabolischem Stress steuern.
MAGE-A3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MAGEA3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MAGEA3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MAGEA3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MAGEA3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.