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MafA CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401480-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **MAFA** kodiert **MafA**, einen Transkriptionsfaktor mit basischem Leucin-Zipper, der an Maf-Erkennungselemente bindet und Programme der glukoseinduzierten Insulinsekretion sowie die Reifung pankreatischer **β‑Zellen** reguliert. MafA integriert nährstoff- und stressresponsive Signalwege, um Transkriptionsnetzwerke zu steuern, die an der Expression des Insulingens, der Funktion sekretorischer Granula und der Aufrechterhaltung der β‑Zell-Identität beteiligt sind. Eine fehlregulierte MAFA-Aktivität wurde mit eingeschränkter β‑Zell-Funktion und veränderter endokriner Differenzierung in Verbindung gebracht, was sie für Untersuchungen der diabetesassoziierten Transkriptionsschaltkreise und der Inselzellbiologie relevant macht. Als Linien-identitätsbestimmender Regulator wird MafA zudem genutzt, um genregulatorische Netzwerke zu analysieren, die endokrine Zellschicksalsentscheidungen und die metabolische Homöostase steuern.
MafA Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MAFA-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
MafA Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MAFA-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MAFA-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MafA-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MAFA-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MafA-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MafA-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MAFA-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.