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Mad 1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401812-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Mad 1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401812-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MXD1 kodiert Mad1, einen basischen Helix-Loop-Helix‑Leucinzipper-Transkriptionsfaktor, der mit MAX zu einem Heterodimer dimerisiert, um an E‑Box-Elemente zu binden und MYC‑getriebene Transkription zu reprimieren. Durch die Rekrutierung von SIN3/HDAC‑Corepressor-Komplexen fördert Mad1 transkriptionelle Silenzierungsprogramme, die mit Zellzykluskontrolle, Differenzierung und Apoptose verknüpft sind, und wirkt damit der proliferativen MYC–MAX‑Aktivität entgegen. Eine veränderte Regulation des MXD1–MYC‑Netzwerks wurde mit fehlregulierter Wachstumssignalgebung und Defekten der Linienfestlegung (Lineage Commitment) in verschiedenen Krebszusammenhängen in Verbindung gebracht, was MXD1 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung onkogener transkriptioneller Schaltkreise macht. Die Funktion von Mad1 ist zudem relevant für Studien zum Chromatin-Remodeling und zur signalabhängigen transkriptionellen Repression.
Mad 1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MXD1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MXD1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MXD1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MXD1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.