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mAChR M5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402943-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
mAChR M5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402943-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CHRM5 kodiert den humanen muskarinischen Acetylcholinrezeptor M5 (mAChR M5), einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der vorwiegend die Gq/11‑Signalübertragung nutzt, um Phospholipase C zu aktivieren, die Bildung von Inositoltrisphosphat/Diacylglycerol anzustoßen, intrazelluläres Ca²⁺ zu mobilisieren und nachgeschaltet die Aktivität der PKC‑ und MAPK‑Signalwege zu erhöhen. Über diese Kaskaden kann M5 die neuronale Erregbarkeit, die synaptische Signalübertragung und neurovaskuläre Antworten modulieren und dabei – abhängig vom Zelltyp – auch sekretorische Prozesse und Funktionen der glatten Muskulatur beeinflussen. Die Expression von CHRM5 und die Dynamik cholinerger Signalgebung werden häufig im Zusammenhang mit der Regulation dopaminerger Schaltkreise, Neuroinflammation und Verhaltensphänotypen untersucht, die für Substanzkonsum und andere neuropsychiatrische Forschungsbereiche relevant sind.
mAChR M5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CHRM5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CHRM5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CHRM5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CHRM5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.