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MACF1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402923-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
MACF1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-402923-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
MACF1 (Microtubuli-Actin-Crosslinking-Faktor 1) ist ein großes zytoskelettales Spectraplakin, das die Interaktionen zwischen Mikrotubuli und Aktin koordiniert, um Zellpolarität, intrazellulären Transport und gerichtete Migration zu steuern. Durch die Organisation der Dynamik der Mikrotubuli-Plusenden an der Zellkortex und die Verknüpfung zytoskelettaler Netzwerke trägt MACF1 zu Prozessen wie Neuritenauswachsung, epithelialer Organisation und wundassoziierter Motilität bei. Funktionelle Studien verorten MACF1 in Signalwegen, die Wnt/β-Catenin-Signalisierung mit zytoskelettalem Remodeling und Adhäsionsdynamik integrieren, und beeinflussen dadurch Gewebemorphogenese und Mechanotransduktion. Eine Fehlregulation oder genetische Variation von MACF1 wurde mit neuroentwicklungsbezogenen und neuropsychiatrischen Phänotypen in Verbindung gebracht und in Kontexten untersucht, in denen eine veränderte zytoskelettale Organisation invasives Zellverhalten begünstigt.
MACF1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MACF1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
MACF1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MACF1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MACF1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MACF1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MACF1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MACF1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MACF1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MACF1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.