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LTBP-3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404036-ACT | 20 µg | $397.00 |
LTBP3 kodiert das latente Transforming-Growth-Factor-beta-bindende Protein 3 (LTBP-3), ein extrazelluläres Matrixglykoprotein, das an den latenten TGF-β-Komplex bindet und dessen Sequestrierung, Speicherung und räumliche Aktivierung in Geweben mitsteuert. Durch die Regulation der TGF-β-Bioverfügbarkeit trägt LTBP-3 zur SMAD-abhängigen Signalübertragung und zu Prozessen des Umbaus der extrazellulären Matrix bei, die Zelladhäsion, Migration, Differenzierung und die Gewebehomöostase beeinflussen. Eine veränderte Expression oder Funktion von LTBP3 wurde mit einer Fehlregulation der TGF-β-Signalgebung in Zusammenhängen wie Fibrose, Bindegewebe-Remodelling und der Biologie des Tumormikromilieus in Verbindung gebracht, was es für mechanistische Studien zur matrixabhängigen Signalübertragung relevant macht. Forschende untersuchen LTBP-3 häufig in Signalwegen, die die Organisation der ECM mit der Aktivierung von Wachstumsfaktoren und nachgeschalteten transkriptionellen Programmen verknüpfen.
LTBP-3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen LTBP3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
LTBP-3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des LTBP3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der LTBP3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen LTBP-3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native LTBP3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von LTBP-3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des LTBP-3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem LTBP3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.