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LSm1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403980-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes **LSM1** kodiert **LSm1**, ein Sm-ähnliches RNA-bindendes Protein, das sich im Zytoplasma zum **LSM1–7-Komplex** assembliert und den mRNA-Umsatz reguliert. LSm1 fördert den **5′-zu-3′-Abbau** von mRNA, indem es das **Decapping** unterstützt und mit **P-Bodies** koordiniert, wodurch es die Stabilität von Transkripten sowie Genexpressionsprogramme beeinflusst, die mit Proliferation und Stressantworten verknüpft sind. Über seine Rolle in der posttranskriptionellen Kontrolle kann eine veränderte LSM1-Aktivität Signalwege beeinflussen, die mit onkogener Transformation und dysreguliertem RNA-Stoffwechsel zusammenhängen, was LSM1 für mechanistische Studien krankheitsassoziierter Genexpressionszustände relevant macht. LSm1 wird außerdem als Marker und funktioneller Knotenpunkt genutzt, um Defekte in der RNA-Prozessierung und deren nachgelagerte Auswirkungen auf das Zellverhalten zu untersuchen.
LSm1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen LSM1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
LSm1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des LSM1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der LSM1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen LSm1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native LSM1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von LSm1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des LSm1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem LSM1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.