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LHPP CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-429326-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
LHPP CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-429326-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das murine Gen *Lhpp* kodiert LHPP, eine histidinabhängige Phosphatase, die Phosphohistidinreste auf Protein-Substraten hydrolysiert und damit zur Regulation der Phosphohistidin-Signalgebung beiträgt. Durch die Modulation der phosphorylierungsabhängigen Kontrolle von Enzymaktivität und metabolischem Fluss ist LHPP mit der zellulären Bioenergetik und nährstoffabhängigen Prozessen verknüpft. Eine veränderte LHPP-Expression oder -Aktivität wurde in krankheitsrelevanten Kontexten mit einer dysregulierten Kontrolle des Zellwachstums und einer metabolischen Umprogrammierung in Verbindung gebracht, was LHPP zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung der Kopplung von Signalgebung und Stoffwechsel macht. *Lhpp* wird daher häufig in Modellen untersucht, die Phosphorylierungsdynamiken, Stressanpassung sowie Signalwege beleuchten, welche Proliferation und Differenzierung beeinflussen.
LHPP Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Lhpp-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
LHPP Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Lhpp-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Lhpp-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen LHPP-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Lhpp-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von LHPP-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des LHPP-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Lhpp-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.