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Legumain Double Nickase Plasmid (h) | sc-402437-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Legumain Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402437-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LGMN kodiert Legumain, eine lysosomale Asparaginyl-Endopeptidase, die zur proteolytischen Verarbeitung endozytierter Proteine und zur Antigenpräsentation über MHC‑Klasse‑II‑Wege beiträgt. Indem Legumain über Proteasenetzwerke die Lysosomenfunktion und den Umbau der extrazellulären Matrix beeinflusst, wirkt es auf Immunregulation, Gewebeumsatz und Stressantworten, die mit endo‑lysosomalem Transport zusammenhängen. Eine fehlregulierte LGMN-Expression oder -Aktivität wurde mit der Biologie des Tumormikromilieus, entzündlichen Erkrankungen und neurodegenerativen Prozessen in Verbindung gebracht, bei denen eine veränderte Proteostase und lysosomale Signalwege eine wichtige Rolle spielen.
Legumain Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LGMN-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LGMN abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LGMN-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LGMN-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.